In einem denkmalgeschützten Weinbrennerhaus in Karlsruhe Nordstadt entstand eine Küche, die mit den vorhandenen baulichen Gegebenheiten arbeitet und trotzdem deutlich mehr Platz, Stauraum und Arbeitsfläche schafft.
Die besondere Herausforderung lag darin, den Charakter des Hauses zu respektieren. Das Ergebnis ist eine kompakte T Küche mit Hochschrankblock, ruhiger Farbwirkung und klarer funktionaler Struktur.
So wirkt die Küche im Raum
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Mehr InformationenDie Küche wirkt trotz des kompakten Raumes ruhig und gut gegliedert. Die T Form nutzt die vorhandene Fläche intensiv, ohne den Raum zu überladen. Der Abstand rund um die Arbeitsbereiche bleibt angenehm, sodass Kochen, Vorbereiten und Bewegen im Raum gut funktionieren.
Ausgangssituation und Rahmenbedingungen
Die Küche befindet sich in einem denkmalgeschützten Haus in Karlsruhe Nordstadt. Dadurch waren einige bauliche Elemente nicht frei veränderbar. Besonders die vorhandene Durchreiche musste erhalten bleiben. Auch Wasser und Strom sollten möglichst an ihrer bisherigen Position bleiben.
Für die Planung bedeutete das: Nicht der Raum wurde der Küche angepasst, sondern die Küche dem Raum. Ziel war es, aus der vorhandenen Situation eine alltagstaugliche, funktionale und optisch ruhige Lösung zu entwickeln.
Besondere Gegebenheiten
- Denkmalgeschütztes Weinbrennerhaus in Karlsruhe Nordstadt
- Vorhandene Durchreiche musste erhalten bleiben
- Wasseranschluss und Stromanschluss sollten bestehen bleiben
- Standkühlschrank sollte auf Kundenwunsch erhalten bleiben
- Teilabgesenkte Arbeitsfläche für das Kneten von Teig gewünscht
Die Idee hinter der Planung
Die zentrale Idee war eine T förmige Küchenplanung. Dadurch konnte eine zusätzliche Arbeitszone geschaffen werden, ohne den Raum zu blockieren. Die Kundin kocht gerne, deshalb standen Arbeitsfläche, Stauraum und gute Abläufe im Vordergrund.
Der Hochschrankblock ergänzt die Planung um wertvollen Stauraum und integriert den Backofen ergonomisch. Gleichzeitig bleibt die Küche offen genug, damit sie im Altbauraum nicht zu massiv wirkt. Die Nische rechts vom Fenster wurde nicht mit weiteren Schränken geschlossen, sondern mit einem Wandbord gestaltet. So bleibt die Leichtigkeit des Raumes erhalten.
Planungsprinzipien
- T Form für mehr Arbeitsfläche im kompakten Raum
- Hochschrankblock für Stauraum und Geräteintegration
- Erhalt der bestehenden Anschlüsse
- Durchreiche als fester Bestandteil der Architektur respektiert
- Wandbord statt geschlossener Küchenmöbel an der Fensternische
- Teilabgesenkte Fläche als funktionale Lösung zum Teigkneten
- Kompakte Wege zwischen Kochen, Spülen, Vorbereiten und Stauraum
Materialien und Gestaltung
Die Gestaltung verbindet eine ruhige, leicht grünliche Frontfarbe mit einer kräftigeren Arbeitsplatte in Granitoptik. Die Edelstahlgriffleisten setzen einen klaren, funktionalen Akzent. Sie passen gut zur Arbeitsplatte und zu den vorhandenen Alltagselementen in der Küche.
Materialkonzept
- Front: Eukalyptus
- Arbeitsplatte: Granitoptik
- Griffleisten: Edelstahl
- Spüle & Armatur: Blanco in Schwarz
Besondere Details der Küche
Bei dieser Küche liegen die besonderen Lösungen nicht in lauten Effekten, sondern in der präzisen Anpassung an Raum, Nutzung und Bestand. Die T Form schafft deutlich mehr nutzbare Arbeitsfläche. Der abgesenkte Bereich zum Teigkneten wurde bewusst eingeplant und technisch mit einem sondergekürzten LeMans Schrank gelöst.
Auch die Dunstlösung wurde nicht automatisch als Kochfeldabzug geplant. Da fünf Kochzonen gewünscht waren, wurde eine klassische Haubenlösung mit der Falmec Dama gewählt. Das passt zur Nutzung der Kundin und gibt auf dem Kochfeld mehr Freiheit.
Funktion und Details
- Teilabgesenkter Bereich für Teigarbeiten mit sondergekürztem LeMans Schrank
- Fünf Kochzonen statt Kochfeldabzug
- Falmec Dama Haube als starke und gestalterisch markante Lösung
- Backofen mit Added Steam Funktion und versenkbarer Tür für mehr Komfort im kompakten Raum
- Glas Spritzschutz hinter dem Kochfeld
- Unterbauleuchten mit sauber integrierter Kabelführung im Wandbord
Die Wirkung im Raum
Die fertige Küche zeigt, wie viel Qualität in einer durchdachten Planung für einen kompakten Altbauraum liegen kann. Der Raum bleibt eng, aber nicht beengt. Die Abstände sind alltagstauglich, die Arbeitsflächen gut verteilt und die wichtigsten Bereiche klar erreichbar.
Besonders stimmig ist das Zusammenspiel aus der historischen Bausubstanz, den dunklen Holzrahmen, der Eukalyptus Front und der Arbeitsplatte in Granitoptik. Die Küche wirkt dadurch nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie eine zeitgemäße Ergänzung des Hauses.
Küchenplanung in Karlsruhe Nordstadt
Gerade in bestehenden Häusern, Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden ist Küchenplanung mehr als die Auswahl von Möbeln, Geräten und Oberflächen. Es geht darum, den Raum zu verstehen, bauliche Grenzen zu respektieren und trotzdem eine Küche zu entwickeln, die im Alltag funktioniert.
Dieses Projekt in Karlsruhe Nordstadt zeigt, wie eine individuelle Küchenplanung auch bei festen Anschlüssen, vorhandener Durchreiche und kompakter Raumgröße zu einer guten Lösung führen kann.
Wenn Sie eine Küche in Karlsruhe, Durlach, der Nordstadt oder Umgebung planen, beraten wir Sie gerne persönlich. Im Küchenstudio ElementsArt in Karlsruhe Durlach entwickeln wir gemeinsam eine Planung, die zu Ihrem Raum, Ihrem Alltag und Ihrem Stil passt.
Häufige Fragen zur Küchenplanung
Ja, wenn die Planung den Bestand respektiert. In diesem Projekt blieben Durchreiche, Fensterfront und Anschlüsse erhalten. Die moderne Küche wurde so geplant, dass sie sich in die vorhandene Architektur einfügt.
Eine T Küche erweitert eine klassische Küchenzeile oder U Form um eine zusätzliche Arbeitsfläche in den Raum hinein. Dadurch entsteht mehr Platz zum Vorbereiten und Kochen, ohne dass zwingend eine große Insel nötig ist.
Wenn ein großes Kochfeld mit mehreren Kochzonen gewünscht ist, kann eine klassische Haube die bessere Lösung sein. In diesem Projekt waren fünf Kochzonen wichtig, deshalb wurde eine Falmec Haube über dem Kochfeld geplant.
Entscheidend ist die richtige Grundrissplanung. Hier wurde durch die T Form zusätzliche Arbeitsfläche gewonnen. Gleichzeitig wurden Hochschränke, ein LeMans Schrank und gezielte Stauraumlösungen genutzt.
Die vorhandene Nische und die Fensterfront sollten erhalten bleiben. Statt den Raum mit weiteren Schränken zu schließen, wurde ein Wandbord geplant. So bleibt die Küche leichter und der Altbauraum behält seine Wirkung.












